Wie das Leben manchmal so spielt

Wisst ihr, manchmal läuft alles im Leben anders, wie man denkt. Erst kürzlich zeigte ich euch hier meinen kleinen Hamster. Einige von euch wissen ja auch, dass mein erstes Haustier eigentlich ein ganz anderes Tier werden sollte. Durch bestimmte Umstände wurden es aber Hamster.

Ich kann nun sagen, dass wir seit dem 28.10.23 (fast) Katzenbesitzer sind. Warum aber fast? Wir haben sie erst mal auf unseren Wunsch auf Probe mit nach Hause genommen. Das dient alleine schon dafür, dass wir testen, ob unser Sohn mit der Katze zurechtkommt und anders rum genauso. Außerdem kann eine Katzenallergie nie ausgeschlossen werden. Bevor wir sie also direkt nach Hause geholt haben, wollten wir ebenso schauen, wie alles abläuft. Da ich selbst keinerlei Erfahrungen mit Katzen habe, war es mir doch eben wichtig. Mein Freund hingegen hatte schon mehrere Katzen und konnte mir hier und da ein Tipp geben. Also nun gut, kommen wir zur Katze.

Luna, so haben wir sie jedenfalls getauft, ist eine 5-monatige alte Katze. Sie stammt aus dem Tierheim. Mir war wichtig, dass sie aus dem Tierschutz / Tierheim oder Sonstiges der Art stammt. Denn im zweiten Teil [ Wie mein Zoo entstand ] werde ich berichten, warum ich keine Tiere mehr von privat holen würde. Außerdem weiß ich, dass im Tierheim die Tiere untersucht und gesund abgegeben werden.

Wie selbstverständlich nehmen wir alles?

Vorsicht: Der Beitrag kann triggern, besonders wenn jemand sein Kind verloren hat.
Bitte mit Bedacht lesen. Danke!

Das Leben ist kostbar, wir haben viel Zeit und doch kann es plötzlich schon vorbei sein. Selbstverständlichkeit ist Programm und keiner will es wahrhaben, aber alles Leben kann innerhalb von Sekunden zu Ende sein. Gestern Abend schaute ich wie ich immer abends im Bett meinen Instagram-Account durch. Dann sah ich eine kleine Familie. Eine Frau, ein Mann und ein Kind. Das Kind sah glücklich aus. Doch die Mutter weinte. Sie schrieb, dass sie ihn sehr vermisse und erst da merkte ich, was los war.

Das Kind wurde ihnen aus dem Leben gerissen. Er war gerade mal 3 Jahre alt. Plötzlicher Kindstod. Ein Schock für jeden. Viele teilten ihre Trauer mit und das sie so etwas keinen wünschen würden. Auch für mich war es ein Schock. Natürlich wusste ich, dass es den plötzlichen Kindstod gibt, aber mal im ernst: Nur wenige Menschen machen sich jeden Tag dessen bewusst, dass wir die Zeit, die wir hier auf Erden haben, bewusster nutzen sollten.

Nein, da streiten wir uns lieber mit den Ehemann/Ehefrau, weil wir mit etwas nicht zufrieden sind. Oder ärgern uns über Kleinigkeiten, die eigentlich so belanglos sind… Andere ärgern sich darüber, dass sie zugenommen haben. Während andere wiederum den Stress des Alltags entkommen wollen.

Die Zeit hier auf Erden ist so begrenzt. Wir sollten die Zeit, die wir in Dingen setzen, viel mehr genießen, auch wenn der Druck der Außenwelt einen oft einholt.

Wie mein kleiner Zoo entstand – Teil 1

Vor genau 2 Monaten schrieb ich meinen letzten Beitrag. Seitdem ist Stille hier. Im letzten Beitrag schrieb ich darüber, dass ich mich oft nicht dazu gehörig finde. So ist es auch noch heute. Es ist irgendwie noch schlimmer geworden, weswegen ich mir eine Auszeit genommen habe. Die inneren Dämonen haben überhand genommen. Mir ist aber auch klar geworden, dass ich niemals mehr der Mensch sein werde, der ich mal war. Alles fühlt sich so schwer an wie nie riesen Last, die ich nicht loswerde. Depressionen, ein Name, den viele Betroffene kennen, doch jeder anders fühlt. Es ist ein Weg, den ich niemals gehen wollte, aber vielleicht gehen muss, um wieder zu mir zu finden.

Heute möchte ich mit euch über ein Thema sprechen, welches mir sehr am Herzen liegt. Es geht um Tiere oder besser gesagt Haustiere. Tiere waren schon immer wichtig für mich. Sie geben nicht nur halt, sondern sind immer da, wenn man sie braucht. Menschen hingegen verlassen uns manchmal in Situationen, wo wir sie am meisten brauchen. Tiere hingegen bleiben. Ihnen ist es egal, ob man Dick, Dünn, Reich oder Arm ist. Wenn man sie gut behandelt, dann sind sie so unendlich dankbar! Daher möchte ich euch hier erzählen, wie ich zu meinem kleinen Zoo kam und welche Geschichte dahinter steckt.

Mein Wunsch, ein Haustier zu haben

Irgendwann vor langer Zeit, saß ich gemütlich vor dem Laptop und dachte nach. Ich dachte über Gott und die Welt nach und irgendwie kam der Wunsch auf, ein Haustier zu haben. Ihr müsst wissen, ich hatte vorher nie eigene Haustiere. Ab und zu, in meiner Jugendzeit, konnte ich aushelfen, indem ich auf dem Hamster meiner Lehrerin aufpasste, aber dasselbe war es nicht. Der Wunsch war real. Ich konnte mir ebenso einen Hamster als Haustier vorstellen.

Voller Vorfreude bin ich am nächsten Tag in die Zoohandlung. Als ich mir die Tiere angeschaut habe, entdeckte ich eine kleine Maus. Sie war so präsent in dem Moment, sodass ich wirklich nur diese eine Maus betrachtete. Sie sprang hoch und wollte am Liebsten mitgenommen werden. Genau in dem Moment, wusste ich welchen Namen ich meinen Hamster geben werde. Er sollte Franzi heißen. (grins) Warum es genau dieser Name war, weiß ich bis heiße nicht.

Die Angst nie dazu zugehören

Meine Lieben … Eigentlich wollte ich heute einen ganz anderen Beitrag schreiben, aber gestern, als ich schon im Bett lag, laß ich noch einen Beitrag, der mich sehr berührt hat. Ich war regelrecht geflasht und wusste erst mal nicht, was ich denken sollte. Nun, viele Stunden später, möchte ich darüber berichten. Dieser Beitrag liegt mir nämlich sehr am Herzen.

Mein ganzes Leben lang fühlte ich mich so, dass ich nie irgendwo dazugehöre. Ich hatte immer dieses komische Gefühl, das alle mich anstarren und mich komisch finden. Dabei wollte ich doch nur, wie sie sein, irgendwo dazu zugehören. Es war eine sehr große Last, die ich tagtäglich mit mir herum trug. Es hätte doch so einfach sein können, wenn ich eben so wie sie wäre – die anderen. Dabei merkte ich gar nicht, wie ich mich dabei verlor. Ich verlor so viel Wertvolles in mir, indem ich immer irgendwem oder irgendetwas hinterherrennen musste, was ich niemals sein würde.

Ich träumte davon, riesige Berge zu erklimmen oder etwas anderes Abenteuerliches zu veranstalten und merkte gar nicht, das ich das gar nicht bin. Lieber sitze ich hier gemütlich mit einer Tasse Kakao und beobachte andere, wie sie die Berge erklimmen. Nur weil andere irgendwas tun, muss ich es ja nicht tun. Ich habe mich mein ganzes Leben schon immer anders gefühlt und konnte es auch nie wirklich beschreiben. Warum fühlte ich mich denn anders? Warum fühlen die anderen sich nicht so? Stimmt irgendetwas nicht mit mir? Diese Frage und mehr stellte ich mir regelmäßig.

Andere Personen in meinem Alter feierten Partys, hörten laut Musik oder oder oder. Ich hingegen war froh, wenn keiner weiß, das ich eben nicht auf diese Dinge stehe. Und doch fühlte ich mich, als MÜSSTE ich zwingend dasselbe tun. Denn sonst wäre ich nicht „normal“.

[Blogger Tipps] Aller Anfang ist schwer

Werbung – Unbeauftragt / Verlinkungen l Diesen Artikel habe ich damals in anderer Form auf meinen ganz alten Blog schon mal veröffentlicht. Ich habe viele Details hierzu geändert und mit weiteren Tipps ergänzt. Diese Tipps widerspiegeln meine Meinung. Ich hoffe, ich kann dir mit paar Tipps helfen. Falls du weitere Ideen hast, so schreib sie mir gern in den Kommentaren und ich ergänze sie. Danke. ♥

Du überlegst dir einen privaten Blog anzuschaffen oder hast sogar schon einen, aber du weißt nicht weiter? Am besten überlegst du dir, worüber du wirklich bloggen möchtest. Ist es Mode, Fotografie, Privates? Oder sogar aus allen drei etwas? Dann mach es. Blogge über das, was DU möchtest und nicht das, was andere dir vorschreiben, zu versuchen. Dein Blog möchte von DIR gefüttert werden und wenn du nicht mit Leidenschaft dabei bist, dann werden es deine Leser merken.

Not Alone – Ihr seid niemals allein

Wichtige Info: Diese Geschichte schrieb ich vor etwa 10 Jahren, aber auch wenn sie schon so alt ist, ändert das nichts an der Tatsache, das ich sie mag. In der Geschichte geht es unter anderem um Suizidgedanken. Solltet ihr also in keiner guten emotionalen Verfassung sein, dann bitte ich darum etwas Abstand von der Geschichte zu nehmen. Bei jeden können eben andere Dinge triggern.

Überall, wo ich hingehe seh ich verschwommen. Meine Arme und Beine zittern und ich merke, wie ich immer schlechter nach Luft schnappen kann. Mir ist so kalt, so warm und zittrig zugleich. Ich schaue auf den Boden und merke, wie ich mich immer weiter davon entferne. Die Leute um mich herum starren mich an, als wäre ich ein Ungeheuer. Sie bemerken nicht, wie es mir geht. Interessiert es sie überhaupt? Ich höre sie erzählen, als scheinen sie keine Probleme zu haben. Sie lachen und gehen an mir vorbei. Ich hingegen steuere auf das Ufer zu. Die Welt wäre ohne mich besser dran, flüstere ich leise. 

10 Jahre zuvor: Ich bin glücklich, weiß was ich will und habe an allem meine Freude. Mein Lebenswille ist so groß, sodass keiner ihn zerstören kann. Meine Freunde halten mich für chaotisch und für einen liebenvollen Menschen. Nichts kann mich aus der Bahn werfen. Dachte ich ….