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Hier erwarten dich spannende Einblicke in fünf verschiedene Kategorien, die mein Herz bewegen. Begleite mich durch meine persönliche Gedankenwelt, entdecke meine Fotografien und lass dich von kreativen Ideen inspirieren.

21 Nov.
2025

Wie weit darf – normale – Bildbearbeitung gehen?

Heute Morgen habe ich mich endlich getraut, Lightroom Presets zu kaufen. Tati schwärmte schon länger davon und zeigte mir immer wieder ihre Ergebnisse. Zwar war ich immer überzeugt, doch der Kauf blieb aus. Doch heute war es endlich soweit. Ich kaufte mir direkt ein ganzes Bundle, in dem viele verschiedene Presets enthalten waren.

Voller Vorfreude öffnete ich Lightroom und suchte ein paar Bilder von früher raus. Die Ergebnisse können sich echt sehen lassen und ich bin mehr als zufrieden. Natürlich sind Presets kein Allheilmittel, aber sie können Bilder enorm verbessern / verschönern. Einige Beispiele wollte ich euch heute zeigen. Lets go?

Ich persönlich liebe die Bildbearbeitung. Es kann von extrem bearbeitet bis ganz soft alles Mögliche sein. Wie ihr auch sehen könnt, wurde das obere Bild bearbeitet. Links wurde das Bild mit einem Present bearbeitet, rechts ist das Original. Auch andere Bilder habe ich ausgetestet und hochgeladen. Diese seht ihr weiter unten.

Das Tulpenbild stammt aus dem Jahr 2016 und war oft das Headerbild meines damaligen Blogs. Auch wenn mir das unbearbeitete Bild sehr gut gefällt, mag ich die bearbeitete Version genauso.

Wer von euch liebt die Bildbearbeitung auch so sehr wie ich? Oder empfindet ihr Bildbearbeitung als Verfälschung der Fotografie? Ich freue mich über eure Meinungen.

Das Brückenbild ist schon sehr alt. Es stammt aus meinen Anfangszeiten, als ich die Fotografie für mich entdeckte. Ich habe diesem Bild nie Beachtung geschenkt, da ich es nicht besonders schön fand. Doch die bearbeitete Version davon gefällt mir sehr gut. Sie hat irgendetwas an sich, das ich sehr mag.

Nun seid ihr dran: Wie weit darf normale Bildbearbeitung gehen?
Ab wann ist Bildbearbeitung nicht mehr schön?

12 Kommentare

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    Wiebke

    Das Thema ist auf Instagram auch immer sehr heiß diskutiert. Meine 5 Cents dazu sind: Fotografie ist Kunst! Und dazu zählt eben auch die Bildbearbeitung. Erzählst du mit deinen Bildern eine Geschichte? Was spricht dagegen, sie mit der Bearbeitung in genau die Richtung zu bringen, die du brauchst? Eine Geschichte wird auch modelliert, ein Song kommt auch in die Nachbearbeitung.
    Das Argument, dass Bildbearbeitung ja die „Echtheit“ verfälscht, zählt für mich auch nicht. Nichts ist so, wie wir es mit den Augen gesehen haben.
    Deswegen liebe ich Bildbearbeitung, die gehört für mich einfach zum Fotografieren dazu.

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      Anja

      Hallo Wiebke

      das hast du wunderbar gesagt. Vielen Dank dafür.
      Fotografie und auch die Nachbearbeitung mag ich sehr.
      Gerade auch mit den neuen Presends bin ich mehr als zufrieden 🙂

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    Andreas

    Hallo Anja
    Ich fotografiere ja grundsätzlich im RAW Format und somit wird ein Bild automatisch ein klein wenig „Bearbeitet“ oder in diesem Falle auch entwickelt genannt.
    Nachbessern tue ich dabei meist die Farben, das Rauschen und die Schärfe. Aber alles in einem moderaten Maße, so das es noch natürlich aussieht.
    Bearbeite ich ein Bild auf extremere Weise gebe ich das im Text mit an und benenne das Bild dann als Effekt, z.B. ein einzelnes Blatt wo ich auf dem Bild alles andere in Schwarz/Weiß setze, das Blatt jedoch in Farbe lasse. In manchen Fällen lege ich auch eine Belichtungsreihe zusammen um extreme Kontraste auszugleichen.
    Die von Dir gezeigten Beispiele stellen für meine Begriff keine Bearbeitung da, sondern rücken das Bild nur ins Rechte Licht.
    Ansonsten stimme ich Wiebke zu – Kunst, was Fotografie ja ist, das den eigenen Wünschen entsprechend angepasst werden. Wems nicht gefällt der kann ja weg gucken 😀
    Gruß
    Andreas

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      Anja

      Hallo Andreas

      im Raw-Format habe ich auch eine Zeit lang fotografiert, aber habe dann gemerkt, das ich jedes einzelne Foto, sobald ich es kurz ansehen wollte, immer in Camera Raw öffnen musste. Daher habe ich es irgendwann sein lassen und wieder in JPEG fotografiert.

      Aber ja, im Raw Format zu bearbeiten, ist natürlich um welten schöner, weil da hat man einfach viel mehr möglichkeiten. 🙂

      Liebe Grüße, Anja

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    Patrick

    Das ist wohl ein Thema, das Puristen und Pragmatiker sehr entzweit.
    Wir leben in einer Zeit, in der es binnen weniger Minuten möglich ist, ein „roh“ geschossenes Bild in einer KI hochzuladen, kurz mit der KI abzustimmen, was besser sein könnte und binnen Sekunden produziert KI eine Version, für die Du vor 10 Jahren sehr teures Equipment UND teure Software brauchtest. Oder Stunden in GIMP.

    Den Maler fragt letztendlich niemand, welche Pinsel, Farben und Leinwände er verwendet hatte und wie viele Liter Substanzen er brauchte, um das Gemälde zu erschaffen. Bei Musikern ist es ähnlich.
    Ich bin dafür, jedem Fotografen (m/w) selbst zu überlassen, wie sie oder er zu ihrer oder seiner Bildsprache kommt. Und dass das Endergebnis die Wertschätzung bekommt, das es verdient. Am Ende entsteht die Absicht des bildschaffenden Menschen.

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      Anja

      Hallo Patrick,

      leider wahre Worte. Die KI kann ein schönes, interessantes Werkzeug sein, das habe ich auch schon erlebt. Ich konnte mit ein paar Fotos, die ich gemacht habe, schon ganz tolle Dinge zaubern. Aber ja, die KI kann teilweise teures Equipment nachzaubern und ich weiß nicht ob das so gut ist.

      Liebe Grüße, Anja

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    Sari

    Hm, ich muss sagen, dass mir beim ersten Beispiel tatsächlich das Original besser gefällt, bei den beiden danach hat es was mit der Überarbeitung.
    Ich finde es nicht schlimm, wenn man Fotos bearbeitet. Bis zu einem bestimmten Grad ist es ja auch eine Form von Kunst, ein Auge dafür zu haben, an welchen Stellen man nochmal was machen kann.
    Es ist für mich keine Fotografie mehr, wenn zu viel gemacht wurde. Dann ist es Grafikbearbeitung. Dennoch Kunst, aber eben anders. Man muss halt seinen Weg finden.
    Ich merke, dass ich meine Bilder immer weniger bearbeite als früher… ich weiß auch nicht warum 🙂 Vielleicht weil ich die Dinge versuche so zu zeigen, wie ich sie in dem Moment gesehen habe. Manchmal muss ich da ein wenig nachhelfen, aber ich mache es wirklich kaum noch.

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      Anja

      Hallo Sari

      Das dir das erste Foto als unbearbeitete Version besser gefällt, ist doch völlig ok 🙂 Für mich bedeutet Nachbearbeitung meiner Fotos auch viel Spaß. Ich habe meine Freude dabei. 🙂 Je nach Laune und Lust, bearbeite ich Fotos stärker oder schwächer.

      Mich freut es sehr, dass euch meine Fotos gefallen =)

      Liebe Grüße, Anja

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    Tati

    Ohhh! Da wirken die Fotos gleich ganz anders <3
    Ich finde cremefarbenden Weißabgleich generell viel schöner! 🙂
    Bildbearbeitung ist so viel mehr, als nur ein bisschen an den Farbreglern spielen. Der Einzige, der mit seinen Ergebnissen zufrieden sein sollte, ist man selbst ^_^

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    Jana

    Liebe Anja,
    als ich deinen Blogbeitrag las, fühlte ich mich um 20 Jahre zurückversetzt. Damals wurde man noch sprichwörtlich gesteinigt, wenn man gesagt hat, das man seine Bilder bearbeitet. Um so überraschter bin ich, das es heute immer wieder ein Thema ist und ich habe mir Gedanken darüber gemacht, warum das so ist und einen Blogartikel dazu veröffentlicht.
    https://janamaenz.photography/2025/11/bildbearbeitung-in-der-fotografie-warum-du-keine-erlaubnis-brauchst
    LG Jana

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      Anja

      Hallo Jana

      Naja, Bildbearbeitung kann auch seine Schattenseiten haben, gerade was die KI anbelangt.
      Da habe ich schon ganz seltsame KI-Ergebnisse auf Facebook gesehen. Darauf zielte der ursprüngliche Beitrag eigentlich ab. Ob man das Bildbearbeitung nennen mag, sei dahingestellt, eher wäre es dann schon Richtung Fotomanipulation.(?)

      Liebe Grüße, Anja

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