Emmy – Sag(t) Hallo

Hey, meine Lieben, im Oktober habe ich euch von meinen kleinen Zoo erzählt, wisst ihr noch? Da habe ich euch ja erzählt, dass wir eine kleine Zwerghamsterdame namens Betty (ca 2 Jahre alt) haben. Sie ist leider vor etwas mehr als 2 Wochen gestorben. Unser Lütter war sehr traurig darüber, weshalb wir uns entschieden haben, einen neuen Hamster bei uns ein zu Hause zu schenken. Seitdem wohnt die liebe Emmy bei uns.

Diesmal haben wir uns entscheiden, dass es ein Goldhamster sein sollte. Zwar sind Hamster generell keine Kuscheltiere, aber vielleicht hat man ja doch die Chance, Emmy irgendwann mal auf die Hand zu nehmen. Ich habe nämlich das Gefühl, dass es bei Goldhamster besser klappt als bei Zwerghamster.

Über die verlorene Freundschaft

Jeder kennt sie, jeder meidet sie und doch gibt es sie –  die eine Freundin, die einen Schmerzen bereiten kann. Freundschaften entstehen – Freundschaften zerbrechen. Immer und immer wieder. Aus den Augen aus dem Sinn, nicht wahr? Wieso müssen sie dadurch zerbrechen?

Haben die Menschen das Gefühl verloren, das sie nicht mal mehr ein Hallo sagen können? Eine SMS, eine Nachricht über Facebook oder Whatsapp reicht, um den Gegenüber das Gefühl zu geben, dass man an ihn denkt. Es reicht sogar ein “Hallo, wie gehts dir, ich habe dich nicht vergessen.” Der Gegenüber würde sich so über die Nachricht freuen. Aber warum ist selbst das zu viel? Menschen, die sich befreundet haben, die sich gern hatten und eine tiefe Freundschaft entstand, wieso muss man so was zerbrechen lassen? 

Auch ich hatte so eine Freundin (Ich nenne sie hier K.), die mir sogar bis heute Schmerzen bereitet. Ich muss dazu sagen, ich hatte sie wahnsinnig gern. Wir kannten uns gerade mal paar Monate, aber allein die Zeit reichte aus, dass sie ein Platz in meinen Herzen fand. Leider zerbrach die Freundschaft anhand eines Missverständnisses.

Katzendilemma – Wie das Leben so spielt – Teil 2

Hallo, ihr Lieben – Wisst ihr noch, wo wir im November eine Katze namens Luna aus dem Tierheim aufnehmen wollten? Wir haben sie schließlich nach einer Probezeit auch aufgenommen und ihr ein schönes zu Hause geschenkt. Luna gewöhnte sich schnell ein. Nachdem ich aber einige Vorschläge und Tipps bekommen habe und diese auch besagen, das eine Katze eher zu zweit gehalten werden sollte, sind wir noch mal los und haben uns eine Zweitkatze angeschaut. Abby, so der Name der Zweitkatze, war eine 4- monatige alte Katze. Sie war echt knuffig und mega süß. Ihr wundert euch bestimmt, warum ich in der Vergangenheit schreibe?

Ach ihr Lieben – So leid es mir auch tut und mir das Herz blutet, so musste ich sie wieder abgeben. Ich reagierte auf Abby komplett allergisch. Abby war eine echt verschmuste Maus. Ich hatte sie in kürzester Zeit total lieb gewonnen. Doch leider sollte es einfach nicht sein …

Ein Marathon, den ich laufe

Nun sitze ich hier an meinen Laptop und weiß gar nicht so recht, was ich schreiben soll. Meine Gedanken kreisen und kreisen. Wieder ist es einmal knapp 3 Monate her, als ich das letzte Mal hier schrieb. Wie so oft habe ich mir geschworen, dass ich dies ändern werde? Vor etwa 10 Jahren hätte ich es für nicht möglich gehalten. Ich war immer Feuer und Flamme, was das Bloggen anging. Die Zeiten haben sich geändert. Ich habe mich verändert.

Manchmal wünschte ich mir die Anonymität wieder, die es damals eher gab als heute. Heute muss man aufpassen, was man schreibt, um sich nicht angreifbar zu machen. Und das ist ja das Paradoxe daran. Ich würde so viel mehr schreiben wollen, aber ich habe Angst. Angst, mich in dieser Welt zu verlieren, Angst ausgelacht und nicht verstanden zu werden.

Wenn man also im richtigen Leben schon auf Unverständnis trifft, warum sollte man es also dann der ganzen Welt mitteilen? Kann so was nicht auch eine Art Therapie sein, sich zu öffnen, sich mitzuteilen und sich auszutauschen? Es ist wie ein schwerer Rucksack, der immer schwerer und schwerer wird und man das Gefühl hat, dem nicht zu entkommen. Schwarze Wolken ziehen auf und der Regen prasselt ins Gesicht.

Wie das Leben manchmal so spielt

Wisst ihr, manchmal läuft alles im Leben anders, wie man denkt. Erst kürzlich zeigte ich euch hier meinen kleinen Hamster. Einige von euch wissen ja auch, dass mein erstes Haustier eigentlich ein ganz anderes Tier werden sollte. Durch bestimmte Umstände wurden es aber Hamster.

Ich kann nun sagen, dass wir seit dem 28.10.23 (fast) Katzenbesitzer sind. Warum aber fast? Wir haben sie erst mal auf unseren Wunsch auf Probe mit nach Hause genommen. Das dient alleine schon dafür, dass wir testen, ob unser Sohn mit der Katze zurechtkommt und anders rum genauso. Außerdem kann eine Katzenallergie nie ausgeschlossen werden. Bevor wir sie also direkt nach Hause geholt haben, wollten wir ebenso schauen, wie alles abläuft. Da ich selbst keinerlei Erfahrungen mit Katzen habe, war es mir doch eben wichtig. Mein Freund hingegen hatte schon mehrere Katzen und konnte mir hier und da ein Tipp geben. Also nun gut, kommen wir zur Katze.

Luna, so haben wir sie jedenfalls getauft, ist eine 5-monatige alte Katze. Sie stammt aus dem Tierheim. Mir war wichtig, dass sie aus dem Tierschutz / Tierheim oder Sonstiges der Art stammt. Denn im zweiten Teil [ Wie mein Zoo entstand ] werde ich berichten, warum ich keine Tiere mehr von privat holen würde. Außerdem weiß ich, dass im Tierheim die Tiere untersucht und gesund abgegeben werden.

Wie selbstverständlich nehmen wir alles?

Vorsicht: Der Beitrag kann triggern, besonders wenn jemand sein Kind verloren hat.
Bitte mit Bedacht lesen. Danke!

Das Leben ist kostbar, wir haben viel Zeit und doch kann es plötzlich schon vorbei sein. Selbstverständlichkeit ist Programm und keiner will es wahrhaben, aber alles Leben kann innerhalb von Sekunden zu Ende sein. Gestern Abend schaute ich wie ich immer abends im Bett meinen Instagram-Account durch. Dann sah ich eine kleine Familie. Eine Frau, ein Mann und ein Kind. Das Kind sah glücklich aus. Doch die Mutter weinte. Sie schrieb, dass sie ihn sehr vermisse und erst da merkte ich, was los war.

Das Kind wurde ihnen aus dem Leben gerissen. Er war gerade mal 3 Jahre alt. Plötzlicher Kindstod. Ein Schock für jeden. Viele teilten ihre Trauer mit und das sie so etwas keinen wünschen würden. Auch für mich war es ein Schock. Natürlich wusste ich, dass es den plötzlichen Kindstod gibt, aber mal im ernst: Nur wenige Menschen machen sich jeden Tag dessen bewusst, dass wir die Zeit, die wir hier auf Erden haben, bewusster nutzen sollten.

Nein, da streiten wir uns lieber mit den Ehemann/Ehefrau, weil wir mit etwas nicht zufrieden sind. Oder ärgern uns über Kleinigkeiten, die eigentlich so belanglos sind… Andere ärgern sich darüber, dass sie zugenommen haben. Während andere wiederum den Stress des Alltags entkommen wollen.

Die Zeit hier auf Erden ist so begrenzt. Wir sollten die Zeit, die wir in Dingen setzen, viel mehr genießen, auch wenn der Druck der Außenwelt einen oft einholt.