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Hier erwarten dich spannende Einblicke in fünf verschiedene Kategorien, die mein Herz bewegen. Begleite mich durch meine persönliche Gedankenwelt, entdecke meine Fotografien und lass dich von kreativen Ideen inspirieren.

24 Dez.
2025

Ich denke, was sie denken, oder doch nicht?

In meinem Kopf ist es in Gesellschaft selten wirklich still. Ständig beschäftigen mich Fragen, auf die ich meist keine Antwort habe. Eine davon klingt eigentlich ganz einfach: Wer bin ich eigentlich für euch? Welches Bild habt ihr von mir?

Es heißt, der erste Eindruck entstehe innerhalb von Sekunden. Das geht so schnell, dass wir es gar nicht bemerken. Früher hat mich dieser Gedanke sehr belastet. Schon als Jugendliche und auch später als Erwachsene habe ich mir oft den Kopf darüber zerbrochen, was andere über mich denken könnten. Und auch heute erwische ich mich noch dabei.

In Gruppen fühlte ich mich oft unwohl. Allein der Gedanke, in einer Gruppe sein zu müssen, löste bei mir Schweißausbrüche aus. Ich habe mich schon immer irgendwie „anders“ gefühlt. Nicht, weil ich nicht gerne unter Menschen bin, sondern weil ich mir ständig die wildesten Gedanken ausmalte und darüber nachdachte, was alles passieren könnte.

Wenn ihr heute meine Beiträge lest, was geht euch dann durch den Kopf? Wirke ich auf euch sympathisch, naiv oder vielleicht sogar nervig? Besonders spannend finde ich die Frage, was Menschen, die mich von früher kennen, denken. Denken sie: „Wow, sie ist eine tolle Frau geworden“? Oder würden sie mich gar nicht wiedererkennen? Ja, ich habe inzwischen graue Haare bekommen. Ach, herrje!

Eigentlich weiß ich, dass diese kreisenden Gedanken (Hallo Kopfkino!!) unnötig sind und nichts bringen. Mein Kopf findet ohnehin keine Antwort darauf: Denn nur Andere können sie beantworten. Ob man jemanden mag oder nicht, entscheidet meist das Bauchgefühl in einem ganz kurzen Moment.

Dann stellt sich noch die Frage: Wie möchte ich denn auf andere wirken? Schlau, nett oder selbstbewusst? Stimmt dieses Bild dann auch mit dem der anderen überein? Fragen über Fragen.

Es sind Fragen, die mich immer wieder beschäftigen und auch in Zukunft beschäftigen werden. So bin ich nun einmal. Ich kann sie nicht einfach ausblenden. In diesem Beitrag wollte ich einfach mal meine Gedankengänge formulieren und mit euch teilen. Vielleicht gibt es hier draußen in der Bloggerwelt ja gerade jemanden, der genauso fühlt. Fühl dich umarmt. 🙂

Seid mal ehrlich: Kennt ihr das auch? Oder ist es euch völlig egal, was andere über euch denken? Eigentlich sollte man da locker bleiben. Denn am Ende hat man keinen Einfluss darauf, wie andere einen sehen. Selbst wenn man der tollste Mensch der Welt wäre, wird es immer jemanden geben, der einen nicht mögen wird.

Ich wollte euch heute ein Stück in meiner Gedankenwelt mitnehmen. Wenn euch der Beitrag gefallen hat und ihr gerne mehr in dieser Richtung lesen möchtet, so meldet euch gerne per Kommentar oder E-Mail.


Nun zu euch:
Welches Bild sollen andere von euch im Kopf haben?
Wie möchtet ihr auf andere wirken?

10 Kommentare

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    Anne

    Ein schlauer Mensch hat mal gesagt, dass das, was andere über einen sagen, oft mehr über diejenigen aussagt als über einen selber. Da ist viel Wahres dran.

    Ich kenne dich ja nur vom Lesen her und auf mich wirkst du wie eine sympathische und kreative Frau, die sich vieles zu Herzen nimmt, in leisen Bildern und Worten ihre Gedankengänge festhält, ein großes Herz hat und ganz viel Gespür für Ästhetik. <3

    Ich versuche, mir weniger Gedanken darüber zu machen, was andere über mich denken, und mehr auf mich zu hören. Das klingt natürlich viel leichter gesagt als getan. Aber ich will es später auch nicht bereuen, nur aus Angst vor Abwertung irgendetwas nicht getan zu haben, was ich eigentlich tun wollte. Und manchmal zerbricht man sich selber auch viel zu sehr den Kopf darüber, ob andere gerade "komisch gucken" – während die mit den Gedanken eigentlich ganz woanders waren und einen nicht mal bewusst wahrgenommen haben.

    Ich wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest! <3

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      Anja

      Hallo Anne

      Das hast du wirklich toll in Worte gefasst und ja das Zitat sehe ich immer öfter.
      Es ist auch so, dass viel wahres dran ist.

      Bzgl der Angst vor Abwertung und gleichzeitig die Angst was zu versäumen, kenne ich beides ziemlich gut.
      Bei mir passiert es oft in ruhigen Momenten, wo mein Kopf dann anfängt zu rattern.
      Es sind nicht mal die Gedanken, die mich unsicher machen, sondern das Gefühl. Weißt du was ich meine? 🙂

      Das du mich als sympatische Frau siehst, freut mich sehr. 🙂

      Ich wünsche dir auch ein schönes Weihnachtsfest <3

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    Oliver

    „Sei so, wie du dich am wohlsten fühlst“ – schwierig umzusetzen. Ich kenn‘ das. 😉 Würde ich immer so handlen, würden komische Meinungen über mich gebildet werden … und dann wären wir wieder am Anfang.

    Ich kenne dich und deinen Blog erst seit kurzem. Wir sind uns in manchen Sachen sehr ähnlich.

    Wünsche Dir entspannte Festtage und alles gute für 2026.

    LG
    Oliver

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      Anja

      Hallo Oliver

      Oh ja, das ist auch schwierig. Richtig, das hast du ebenfalls toll in Worte gefasst.
      Vielleicht finden wir irgendwann die Stärke, das hinter uns zu lassen und selbstbewusster in die Welt zu schauen.
      Als Jugendliche dachte ich immer: Wenn ich erwachsen bin, dann bin ich selbstbewusst.
      Tja, falsch gedacht. In manchen Situationen bin ich sehr selbstbewusst, in anderen gar nicht.

      Ich wünsche dir ebenfalls eine schöne, besinnliche Weihnachtszeit . 🙂

      Liebe Grüße, Anja

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    Tati

    Ich glaube, wenn wir uns mehr aus unserer Komfortzone trauen, werden wir automatisch mutiger und uns wird die Meinung anderer einfach mit der Zeit immer etwas unwichtiger! Ein learning by doing quasi. 🙂

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      Anja

      Hallo Tati,

      da ist was wahres dran und doch auch wenn es so leicht klingt umzusetzen, so ist es das ja leider nicht.
      Wir können aber jeden Tag daran arbeiten, dass es irgendwann so wird <3

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    Jenny

    Liebe Anja,
    tatsächlich habe ich es fast ablegen können. Meine Lieblingssätze dazu sind:
    Ich kann es nicht allen recht machen. Mich wird nie jeder mögen. Ich muss nicht mit allen einen Kaffee trinken gehen. Wenn jemand mit mir ein Problem hat, dann dürfen sie es behalten. Sobald ich auf andere nicht so wirke wie ich es möchte, mache ich mir selbst Stress und das möchte ich nicht. Wenn jemand mit deinen Zeilen nicht zufrieden ist soll er doch weiterziehen. Die Menschen die gerne bei dir lesen, dich zu schätzen wissen sind die Richtigen an deiner Seite. Verschwende nicht deine Energie mit solchen Gedanken. Die vertane Zeit kannst du für dich nutzen. Solche Gedanken tun dir nicht gut. Wenn sie aufkommen versuche dich auf die schönen Dinge zu konzentrieren. Wünsche deinen Liebsten in Gedanken etwas Gutes, wiederhole es mehrmals, wünsche dir selbst etwas Gutes und wiederhole es. Du wirst merken, dass das Positive in denken in deinem Kopf etwas bewirkt, was dir Glückshormone ausschütten kann.
    Liebe Grüße!

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    Anja

    Liebe Anja,

    ohja, deine Gedankengänge kann ich sehr gut verstehen. Mir geht es oftmals nicht anders, obwohl es schon deutlich besser geworden ist.
    Während ich früher immer dachte, wie andere mich sehen könnten, versuche ich heute tatsächlich diesen Gedanken beiseite zu schieben- mit Meditation klappt es ganz gut. Dennoch kann ich mich nicht davon frei sprechen. Es gibt immer wieder Situationen wo der Gedanke „Was denken die anderen über mich?“ sehr präsent ist. Manchmal hemmt mich der Gedanke so sehr, dass ich bestimmte Dinge/ Situationen vermeide, obwohl ich sie gerne machen würde. Zum Beispiel: Ich würde gerne einfach mal tanzen bei einem Konzert, aber bisher habe ich mich nie getraut, obwohl es innerlich in mir kribbelte. Selbst die tanzenden Menschen um mich herum motivieren mich nicht bzw. nehmen mir nicht meine Gedanken, Ich habe Angst, dass ich „falsch“ tanze und das hemmt mich. Vielleicht sollte ich mir für 2026 als Ziel setzen: Endlich den Mut finden zu tanzen.😊

    Dein Satz: „Ich habe mich schon immer irgendwie „anders“ gefühlt.“ kann ich genauso unterschreiben und mitgehen. Von meinen Freunden bekam ich mal den Namen „Anja Anners“ und „Anners“ extra mit doppel n und ohne d geschrieben/ gesprochen, damit wirklich klar ist, dass ich anders fühle und denke.

    Dennoch denke ich, dass wir unseren Gedanken nicht zu viel Macht geben sollten. Wie Jenny geschrieben hat: „Ich kann es nicht allen recht machen. Mich wird nie jeder mögen. Ich muss nicht mit allen einen Kaffee trinken gehen. Wenn jemand mit mir ein Problem hat, dann dürfen sie es behalten….“

    Ganz liebe Grüße
    Anja

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      Anja

      Hallo Anja,

      ich kann dich total verstehen. Mir würde es ganz genauso gehen! Man hat einfach im Kopf: „Was denken die anderen bloß, wie ich tanze?“ xD Aber wir können eigentlich nur versuchen, immer das Beste daraus zu machen.

      Wir können eigentlich nur versuchen, immer das Beste aus jeder Situation zu machen. Am Ende lösen wir unsere Ängste am besten, indem wir einfach loslegen und uns nicht mehr von ihnen eliten lassen.

      Liebe Grüße, Anja

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    Sari

    Manchmal sitze ich zwischen all den Menschen und denke darüber nach, dass dies egenau wie ich gerade in diesem Moment auch denken. Und dann frage ich mich: Denken die wie ich oder denken sie an etwas anderes. Und ich muss sagen, ich finde diesen Zustand sehr beklemmend, weil er macht mich so undwirklich… so… kurzweilig… ich weiß auch nicht. Mir wird dann bewusst, dass eben jeder ja ein Bewusstsein hat.
    Das ist dann ganz schwer auszuschalten.

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