Eine Reise nach Rheinland-Pfalz

Hey, hey! Nach unserer Reise ins schöne Rheinland-Pfalz sind wir seit gestern wieder zu Hause. Es war eine aufregende Reise. Wir sind mit dem Zug angereist und haben ein paar schöne Tage dort verbracht. Falls ihr euch fragt, wo genau wir waren: Wir waren in der Nähe von Koblenz.

Die Gegend dort kenne ich ja sowieso so gut wie gar nicht. Daher war es toll, mal etwas anderes als flaches Land zu sehen. Ich habe natürlich auch einiges an Bildmaterial mitgebracht und hoffe, dass euch die Bilder gefallen werden. 🙂

Vor genau einem Jahr

… bist du zu uns gekommen, Simba. Am 01.04.2024 haben wir uns entschieden, dich bei uns aufzunehmen. Du hast dich gegen viele andere Katzen durchgesetzt. Von Anfang an hast du uns vertraut. Nicht wir haben dich ausgesucht, sondern du hast uns ausgesucht. Und dafür bin ich so dankbar. Und es ist wahr, das Tier muss den Menschen aussuchen.

Du kannst stolz sein, nicht aufgegeben zu haben

Eigentlich wollte ich heute einen ganz anderen Beitrag veröffentlichen. Durch viele Gespräche und viel Zuspruch habe ich mich entschlossen, den Beitrag anders zu gestalten. Wie ihr wisst, bin ich auf einer Reise zu mir selbst. In meiner Vergangenheit habe ich viele Traumata erlebt, welche mich langfristig krank gemacht haben. Darüber und über viele andere Themen habe ich hier in meinem Blog berichtet. Oft habe ich mich trotzdem schlecht gefühlt, weil ich viele negative Gedanken geäußert habe. Aber mein Blog war immer mein Anker, wo ich einfach ich selbst sein konnte. Und dafür bin ich sehr dankbar.

Ich habe in den letzten Wochen unheimlich viel gelernt und das, was ich gelernt habe, möchte ich einfach weitergeben. Vielleicht kann sich der eine oder andere in einigen Dingen wiederfinden und etwas mitnehmen.

Depressionen, den Kampf ansagen

Wichtig: In diesen Post stehen Dinge drin, die triggern können. #Depressionen

Das neue Jahr ist bereits 19 Tage alt. Wir leben von Tag zu Tag, von Woche zu Woche. Die Zeit vergeht. Ich träume davon, dass dieses Jahr besser wird als das letzte. Vieles musste ich akzeptieren lernen und vieles musste ich loslassen. Das Jahr 2024 war wirklich nicht toll, aber es hat mich verdammt viel gelehrt. Ob es mich stärker gemacht hat, kann ich noch nicht sagen. Dafür tut mir manches noch zu sehr weh.

Ich habe eine Freundin im Jahr 2024 gelassen, von der ich immer dachte, dass sie es ehrlich mit mir meint. Das tut sehr weh, vor allem, weil ich der Wahrheit nie ins Auge sehen wollte. Wir haben uns bis dahin jeden Tag über WhatsApp geschrieben. Immer einen guten Morgen, immer eine gute Nacht – das fehlt jetzt. Ich spüre, wie sich ein Kloß im Hals bildet. Das Atmen fällt mir schwer. Tränen kullern über mein Gesicht. Ich spüre, wie mein Herz weint. Ich frage mich, welche Prüfungen ich noch bestehen muss, bis alles endlich besser wird. Mein Leben lang war ich immer für andere da, aber ich war immer diejenige, die auf der Strecke blieb. Ich habe mich nie ernst genug genommen, habe die Fehler immer bei mir gesucht. IMMER. Dabei habe ich nicht gemerkt, wie ich immer mehr auseinanderfiel. Die Person, die ich einmal war, bin ich schon lange nicht mehr. Auf der einen Seite ist es ganz normal, dass sich jeder verändert, aber die Visionen, die ich mal hatte, sind alle verschwunden. Alle Träume, die gelebt werden wollten, sind weg.

Vom sich verlieren & sich suchen

Als ich heute den Blog „Raus aus dem Drama“ entdeckte, wurde ich nachdenklich. Warum eigentlich? Claudia, die Bloggerin von Raus aus dem Drama, erzählt in ihrem Blog, wie sie aus ihrer Vergangenheit lernt und trotz Schicksalsschlägen weitermacht. Ihr Ziel mit dem Blog? Anderen Menschen helfen. Das war auch mal mein Ziel mit dem Blog. Aber irgendwo habe ich mich verloren, zwischen dem ganzen On/Off des Blogs und der Unzufriedenheit.

Als ich 2011 meinen ersten persönlichen Blog startete, waren es nur Geschichten und Gedichte, die ich online stellte. Ich wollte etwas bewegen und Menschen zum Nachdenken anregen. Doch je mehr ich bloggte, desto mehr änderten sich die Themen. Blogposts zum Thema Bloggen und Fotografien kamen hinzu. Und immer mehr verschwand das eigentliche Thema meines Blogs.

Was ich damit sagen will, ist, dass ich wieder mehr persönliche Themen aufgreifen möchte. Lange Zeit hatte ich Angst, darüber zu schreiben. Ich hatte Angst, dass die Leute schlecht über mich reden, mich auslachen oder andere Vorurteile haben.

Loveanjalove, wie mein Blog vorher hieß, sollte für mich ein Selbstfindungsblog werden/sein. Ich wollte Menschen Mut machen, sie zum Lächeln und Nachdenken bringen. Stattdessen war er wohl mehr offline als online. Und wenn er online war, dann kam lange Zeit nichts.

Es spukte und was es sonst so neues gibt

Im Sommer dieses Jahres wollten mein Freund und ich, uns mit zwei gemeinsame Freunde (R. und K.), die wir viele Jahre zuvor aus dem Internet kennengelernt haben, treffen. Dadurch das wir viele hunderte Kilometer auseinanderwohnen, war es immer schwierig ein Treffen zu organisieren. Leider klappte es auch diesen Sommer nicht. Da wir mit ihnen regelmäßig über Handy & Discord in Verbindung stehen und quatschen, kam dann die Frage spontan auf, ob wir vom 29.10 bis 31.10 Zeit hätten. Sie hätten Urlaub bzw Zeit und könnten uns besuchen kommen.

Natürlich sagten wir zu. Und so kam es dann auch. Sie kamen am 29.10 zu uns. Völlig aufgeregt machten wir die Tür auf und dann standen sie da. Es war ein so schönes Gefühl, sie endlich richtig zu sehen.